Kilimanjaro-Marathon und Besteigung
des Gipfels im Februar 2011

 

 

Wenige Hundert Kilometer südlich des Äquators in Tansania in 5895 Meter Höhe liegt der höchste Punkt Afrikas und der Gipfel des höchsten freistehenden Berges der Welt.

Dieser Gipfel dominiert mit seinen Gletschern das umliegende Hochland und einen großen Teil der Region.

 

Am 27. Februar 2011 findet der Marathon und Halbmarathon (gesponsert durch die Tansanische Tourismusbehörde, der IAAF und der AIMS) statt.

 

Obwohl in den vergangenen Jahren im Zieleinlauf die Läufer aus Ostafrika überwogen findet man in den Ergebnislisten auch immer mehr Teilnehmer aus Deutschland.  

 

 

 

Die Marathon-Route beginnt in Moshi dem Ort unter dem „Kibu“ in relativ flachem Gelände auf der Strasse 
nach „Dar-es-Salaam“ ca. 9 Km. Nun geht es zurück in die Stadt und langsam und erst ab hier (etwa bei Km 18) 
gleichmäßig etwa 300 m bergauf nach „Mweka“. Unterwegs wird man von der am Weg feiernden Bevölkerung landestypisch überschwänglich angefeuert. Ab km 32 geht es gleichmäßig bergab zum Ziel ins Stadion von Moshi.

 

Die Atmosphäre im Stadion ist elektrisiert durch lokale Musikbands und Entertainment welche die Läufer zum 
Zieleinlauf anfeuern. Für Getränke und Essen ist gesorgt.

 

12 Wasserversorgungspunkte und einige Duschen unterwegs erfrischen die Läufer.
Medizinische Betreuung und offizielle Zeitmessung ist vorhanden.

Da das Hochland etwa 1000 m über dem Meeresspiegel liegt ist sowieso mit moderaten Temperaturen zu rechnen.

 

Der Lauf wird nicht nur in Ostafrika sondern auch in Südafrika in Fernsehsendern übertragen und von vielen anderen 
Medien stark beachtet.

 

Wir bieten Betreuung beim Marathon und nach einigen Tagen Pause mit einer Fotosafari die Besteigung des Berges in moderaten 

Etappen mit deutschsprachiger Führung. 

 


Die Trekkingtour führt landschaftlich sehr interessant durch viele Vegetationszonen auf der trockenen Nordseite des Berges hinauf und durch die feuchte Südseite hinunter. 

Meine Vorstellung  einer gelungenen Tour ist dass alle Teilnehmer das Ziel erreichen und gesund zurück kommen. 


        
Blick vom Uhuru-Peak dem Haupt-Gipfel zum Gilmanspoint bei Sonnenaufgang


Der besondere Reiz der Überschreitung liegt  u..a. darin, dass wir alle klimatischen Zonen durchschreiten.
Für den Körper ist der Aufstieg im trockenen Norden sicherlich sinnvoller als durch die feuchten Südrouten
(z.B. der Normalroute) des Berges.    Probleme bei der Akklimatisation am Kibu

Tourenplan :

25.2. 

Flug ab Berlin zum Kilimanjaro Airport (Tansania) und Transfer nach Moshi.

Übernachtung im Mittelklassehotel. Diese Nacht kann man schon als Akklimatisation rechnen, denn Moshi liegt auf ca. 1000m.
 

 

                                     Unser Hotel in Moshi

 

26.2.


Besichtigung der Laufstrecke und 
formale Anmeldung als Starter. 

 

Evtl. Nudelessen.

 

 

 

27.2.

 

 

 

Der Lauf 

 

 

 

 

Nach dem Lauf

 

Nachmittags ausruhen am Swimmingpool, 
evtl. etwas Massage

 

 

 28.2.

 

 

 

Relax-/Ausruh-Entspannungstag am Pool 

Vielleicht etwas „auslaufen“

 


1.3.


Ein erfahrener Fahrer fährt uns in den Arusha-Nationalpark zu einer kurzweiligen Fotosafari.

                                               

 

 

2..3.

 


                 Das Cottage am Einstieg zur Route


 

Mit geländegängigen Fahrzeugen  umfahren wir den Berg zum Einstieg der Rongai-Route auf der Nordseite des Berges.

Übernachtung in einem netten Cottage auf ca. 2000 m.

 


3.3.

 


Nun geht die Tour zu Fuß weiter.
Es beginnt mit einem etwa 4-stündigen Aufstieg durch Mischwald und Sawannengelände zum Camp auf ca. 2635m.

Übernachtung in Zelten.

Evtl. können wir unterwegs in den Bäumen Colobus-Affen sehen.

 



                            Colobus-Affe



4.3



                     das Camp, im Hintergrund der Kilimanjaro 



Weiter geht’s in etwa 4 bis 5 Stunden zum Kikilewa-Camp 
auf 3600 m

 

 



5.3.



Aufstieg in etwa 5 Stunden zum Camp „Mawenzi Turn Hut“ auf 4300 m an einem Teich.

Unterwegs können wir u..a. Bromelien und riesige Senezien bewundern.



                                   Senezien



6.3.


Die Kibuwüste

 


Wir durchwandern die Kibuwüste in etwa 4 Stunden zur  „Schulhütte“ auf  4750 m.

An der Hütte übernachten wir nicht im Zelt sondern in der Hütte.

 



7.3.



Nach einer sehr kurzen Nacht starten wir um Mitternacht um den Gipfel zu besteigen.


Bei Sonnenaufgang erreichen wir den „Gilmans Point“ auf 5685m welcher als erster Gipfel gilt und können von hier in den Krater schauen. 

Um etwa 9 Uhr erreichen wir den höchsten Punkt den „Uhuru Peack“ in 5895m.

Dann Abstieg bzw. abrutschen in weichem Lawasand zur Kibuhütte. Nach einer ausgiebigen Stärkung geht´s zum Camp an den Horombohütten in der Südflanke des Berges.



                              am Gipfel


8.3.

 



Abstieg durch wunderschöne Landschaftsformen, und Urwald in etwa 6 Stunden zum Mawenzi Gate (Tor des Nationalpark). 

Nachdem wir uns von unserer Begleitmannschaft verabschiedet haben fahren wir  nach Moshi zum Hotel.
 

Je nach Interesse kann man im Garten des Hotels oder am Swimmingpool etwas entspannen, bevor man evtl. mit den anderen Teilnehmern am Abend an der Hotelbar die Bergtour reflektieren oder feiern wird.


9.3.


Bei Interesse Besichtigung des beeindruckenden Marktes und des Stadtkerns von Moshi. 

(Reservetag für evtl. auftretende Probleme,  z.B. Wetter)

 

 

 

 

Abends Transfer zum Flughafen Kilimanjaro Airport und dann Rückflug (nachts).



10.3.

Ankunft in Berlin

  

Änderungen sind vor Ort den Verhältnissen entsprechend möglich

Die Überschreitung des Berges ist sicherlich landschaftlich schöner als der Auf- und Abstieg über  die
Normalroute. Die Hütten in der Normalroute am Kilimanjaro sind oft hoffnungslos überfüllt, folglich die
hygienischen Verhältnisse dementsprechend, was oft zum Ausfall (Darmkrankheiten) vieler Bergsteiger
führt. Zelten als Alternative ist zwar nicht Jedermanns Sache, aber dafür umgehen wir im Aufstieg die
Routen mit überfüllten Hütten und kommen oben an.

Fotos aus 2007 und 2008 mit einem kleinen Erlebnisbericht

Einige Fotos einer Tour im Jahr 1998  

Kosten:  2440,00 €    Diese Infos mit Anmeldeformular zum Downlaod   Frühbucherrabatt, siehe Anmeldeformular.

 

Sonstige Kosten:

 

Für den Flug muss man mit etwa 960 € rechnen.

Weiterhin Visakosten für Tanzania 50 €.

In Afrika geht so gut wie nichts ohne Trinkgeld, daher sollte man dafür etwa 150 € einkalkulieren (praktischerweise in Stückelungen zu 1 und 5-Dollarnoten bereithaben).

 

Folgende sonst nicht erwähnte Leistungen die im Preis enthalten sind:

Nicht enthalten sind:

Hinweis zu den Trägern

Tansania ist ein Land in dem die wirtschaftlichen Verhältnisse für viele sehr schwierig sind. Eine
ausreichende Anzahl von Trägern sichert hier vielen Familien den Lebens­unterhalt. Daher braucht
man sich nicht zu schämen sein Gepäck von anderen tragen zu lassen. Es ist einfach so üblich.

Was benötigen wir: 

Einen gültigen Reisepass und Visa für Tansania, sowie die in der Ausrüstungsliste aufgeführten Utensilien.

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, zu empfehlen ist die Malaria-Prophylaxe. 

Falls man im Land weiter reist empfiehlt sich eine Impfberatung zum Beispiel im Landesinstitut
für Tropenmedizin Spandauer Damm 130.      www.charite.de/tropenmedizin/
 

Anschlussreisen, Fotosafaris etc.

Da man nun schon mal in Afrika ist, liegt der Gedanke nahe dort noch einen Erholungs- urlaub oder eine Safari anzuhängen. Es handelt sich um Linienflüge bei denen dies kein Problem ist, man muß es nur bei der Flugbuchung berücksichtigen.

Fotosafaris können in Tanzania sehr schnell organisiert werden.

Diese Infos mit Anmeldeformular zum Downlaod   Frühbucherrabatt, siehe Anmeldeformular.